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Die alternde Gesellschaft

Wirtschaft

Firma: Kommunalkredit
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

Der Anteil der Über-60-Jährigen wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Während 2006 weniger als 22 % der österreichischen Bevölkerung älter als 60 Jahre waren, werden es 2050 voraussichtlich über 34 % sein. Das hat nicht nur Auswirkungen auf das Pensionssystem, sondern stellt aufgrund ihrer Bürgernähe vor allem Kommunen vor neue Herausforderungen. Für Gemeinden ist ein hoher Anteil an älterer Bevölkerung mit Mehrausgaben für Gesundheit, Pflege und Altenbetreuung verbunden, während die Einnahmen in Form der Kommunalsteuer durch den geringeren Anteil an der Erwerbsbevölkerung zurückgehen.
In den strukturschwachen Abwanderungsgebieten Kärntens, des Burgenlands oder der Steiermark wird der Anteil der Über-60-Jährigen besonders groß sein. So werden 2050 zum Beispiel in Kärnten voraussichtlich 38,3 % der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein, 2006 waren es noch 23,3 %. Nur Wien wird sich gemäß der Prognosen deutlich von den anderen Bundesländern abheben. Durch die erwartete Zuwanderung jüngerer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland wird Wien mit 29,3 % an Über-60-Jährigen eine unterdurchschnittliche Überalterung erfahren.

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Wer wird in Zukunft die Pensionen bezahlen?

Wirtschaft

Firma: Kommunalkredit
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

Im Jahr 2006 waren 62,3 % der österreichischen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 60 Jahren. Laut Prognosen wird dieser Anteil bis 2050 auf 52,6 % schrumpfen. Die einzelnen Bundesländer sind davon mehr oder weniger stark betroffen. Vor allem die strukturschwachen Regionen Kärnten, die Steiermark und das Burgenland müssen mit einer starken Abnahme dieser Bevölkerungsgruppe rechnen, während der Anteil der Über-60-Jährigen in diesen Bundesländern am Stärksten zunehmen wird. So wird für Kärnten prognostiziert, dass 2050 weniger als 50 % der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sein wird. Der demografische Wandel hat zur Folge, dass die Einnahmen der Gemeinden in diesen Bundesländern aufgrund der Rückgänge bei der Kommunal- und Grundsteuer – beide mit der Anzahl von Unternehmen bzw. deren Angestellten zusammenhängend – zurückgehen werden. Nur für Wien wird mit 56,1 % ein überdurchschnittlich hoher Anteil an erwerbsfähiger Bevölkerung prognostiziert, was durch die Zuwanderung jüngerer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland zu erklären ist.

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Starke regionale Unterschiede bei der Bevölkerungsentwicklung

Wirtschaft

Firma: Kommunalkredit
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

Bevölkerungsprognosen gehen davon aus, dass Österreich 2031 um ca. 10 % mehr Einwohner haben wird als noch 2001. Die Entwicklung der Regionen ist aber nicht homogen. Während die Randgebiete der Städte (vor allem das südliche und nördliche Wiener Umland mit + 25 %) und die Ballungsräume selbst (Wien + 24 %, Graz + 20 %) wachsen, werden strukturschwächere Regionen wie die Obersteiermark (- 15 %), der Lungau (- 13 %) sowie Unter- und Oberkärnten (- 11 % bzw. - 10 %) drastische Einwohnerrückgänge verzeichnen. Vor allem jüngere Bevölkerungsschichten werden sich vermehrt in Richtung Ballungsräume orientieren, während der ländliche Raum zunehmend überaltert. Diese Bevölkerungsentwicklungen stellen Städte und deren Randgebiete wie auch ländliche Gemeinden vor veränderte Anforderungen. Städte und stadtnahe Gebiete müssen die durch Zuzug bedingte höhere Nachfrage nach Infrastruktur befriedigen, während der ländliche Raum bemüht sein wird, auf eine überalternde Bevölkerung zu reagieren und Maßnahmen gegen eine Abwanderung zu setzen.

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Überfüllte Städte – Gemeinden ohne Bürger?

Wirtschaft

Firma: Kommunalkredit
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

Die Bevölkerung in Österreich wird gemäß Prognosen bis 2031 um ca. 10 % ansteigen. Dieses Wachstum wird aber nach Bezirken (ohne Wien) unterschiedlich verteilt sein. Während der "Wiener Speckgürtel", das sind die Randgemeinden um das Ballungszentrum Wien, in den nächsten Jahren stark an Bevölkerung zunehmen wird (Wien Umgebung und Korneuburg + 29 %, Baden und Wiener Neustadt + 27 % bis 2031), müssen strukturschwächere Regionen wie in der Steiermark (Murau 21 %, Leoben und Mürzzuschlag 18 %) aufgrund der Abwanderung mit deutlichen Bevölkerungsrückgängen rechnen. Diese starken Bevölkerungsveränderungen stellen Gemeinden vor große Herausforderungen. Während die ländlichen Abwanderungsgebiete mit zusätzlichen Ausgaben durch die Überalterung und einem Rückgang der kommunalen Einnahmen zu kämpfen haben, sind urbane Städte und Gemeinden mit zusätzlichem Infrastrukturbedarf durch den Zuzug einer hauptsächlich jungen Bevölkerung konfrontiert.

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Ausgaben für Pflege und Altenbetreuung steigen drastisch an

Wirtschaft

Firma: Kommunalkredit
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

Die demografische Entwicklung in Österreich ist für die österreichischen Gemeinden eine große Herausforderung, denn die zunehmende Überalterung der Gesellschaft ist mit einem starken Anstieg der kommunalen Ausgaben für Pflege und Altenbetreuung verbunden. Im Jahr 2006 wurde von den Gemeinden – ohne Wien – rund EUR 1,2 Mrd. für den pflegebezogenen Bereich (allgemeine Sozialhilfe, Behindertenhilfe, Pflegesicherung, Altenheime) aufgewendet, 7 % mehr als noch im Vorjahr. Seit dem Jahr 2000 entspricht dies einem Anstieg von über 36 %. Mit einer Abflachung oder einem Rückgang dieser Ausgaben ist in den nächsten Jahren nicht zu rechnen, da die österreichische Bevölkerung zunehmend überaltert. So wird der Anteil der Über-60-Jährigen stark zunehmen: Waren 2006 weniger als 22 % der österreichischen Bevölkerung älter als 60 Jahre, werden es 2050 voraussichtlich über 34 % sein.

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Gemeinden in Oberösterreich und Salzburg sind die Spitzenreiter

Wirtschaft

Firma: Kommunalkredit
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

Die Aufwendungen für Pflege und Altenbetreuung österreichischer Gemeinden (ohne Wien) sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Wurden im Jahr 2000 durchschnittlich EUR 130 pro Kopf ausgegeben, so waren es 2006 mit EUR 178 pro Kopf um rund 36 % mehr. Dieser Anstieg variiert im Bundesländervergleich. Während sich in Oberösterreich das Ausgabenvolumen der Gemeinden in diesem Bereich seit 2000 um 66,5 % auf EUR 243 pro Einwohner erhöht hat, lag der Anstieg in Tirol bei nur 17,5 % (auf EUR 158 pro Kopf). Mit einem Rükkgang dieser Ausgaben ist in den nächsten Jahren österreichweit nicht zu rechnen, da die Bevölkerung zunehmend überaltert: Waren 2006 weniger als 22 % der österreichischen Bevölkerung älter als 60 Jahre, werden es 2050 voraussichtlich schon über 34 % sein.

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Tourismus-Gemeinden führen die Liste an

Wirtschaft

Firma: Kommunalkredit
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

Die Top-10 der finanzkräftigsten Gemeinden werden angeführt von den Tourismusgemeinden der westlichen Bundesländer. Die reichste Gemeinde Österreichs ist Lech am Arlberg mit einer durchschnittliche Finanzkraft (Anteile an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben zuzüglich Gemeindeabgaben) von EUR 5.583 pro Kopf. Auch der zweite Platz geht mit Warth (EUR 5.201 pro Kopf) nach Vorarlberg. Die finanzkräftigste Gemeinde Ostösterreichs ist Schwechat in Niederösterreich mit durchschnittlich EUR 2.375 pro Kopf.

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Anzahl der Kinderbetreuungseinrichtungen

Wirtschaft

Firma: Kommunalkredit
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

Das Betreuungsnetz für Kinder wird immer weiter ausgebaut. 2006 gab es in Österreich 7.207 Kinderbetreuungseinrichtungen, in denen 279.554 Kinder beaufsichtigt wurden. Der größte Teil der Einrichtungen wird dabei von Gemeinden geführt. Seit 2000 ist die Zahl der Kinderbetreuungseinrichtungen um 18,5 % gestiegen. Die Zahl der betreuten Kinder hat sich im selben Zeitraum um nur 6,2 % erhöht. Das bedeutet, dass das Betreuungsverhältnis – die durchschnittliche Anzahl an Kindern pro Einrichtung – gesunken und damit die Betreuungsqualität weiter gestiegen ist.

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Investitionen in die Zukunft

Wirtschaft

Firma: Kommunalkredit
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

Die Ausgaben für Bildung der Gemeinden Österreichs ohne Wien lagen 2006 mit EUR 961 Mio. um 13,1 % über jenen von 2000. Die kommunalen Ausgaben im Pflichtschulbereich stellen eine wesentliche Investition in die Zukunft der jungen Generation dar.
Der gleichzeitige Rückgang der Schülerzahl in diesem Zeitraum um 8,7 % auf 537.864 bewirkt, dass die kommunalen Ausgaben für Bildung pro Schüler stark angestiegen sind. Pro Kopf wurden mit EUR 1.786 um 23,9 % mehr ausgegeben als noch 2000, was für eine höhere Qualität der Ausbildung spricht.

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eBay.at – Preisindex

Wirtschaft

Firma: eBay Austria GmbH
Erstellt: Juni, 2008

Beschreibung: Erstellt April 2008

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